Carl

Hinweis: Alle unsere Tiere werden nur in artgerechte Haltung vermittelt. Das bedeutet bei Carl

  • mindestens: 3 Tiere 
  • mindestens: Eine Gehegegröße von 7,2qm (Tag und Nacht) -> idealerweise: mehr! 
  • artgerechte Ernährung (Blättriges, Äste, Blumen, Heu, wässriges/kohlenhydratarmes Gemüse) – kein Trofu, keine Salzlecksteine, keine Joghurtdrops, kein Getreide, kaum Wurzelgemüse (z.B. Karotte), wenig Obst
  • Wasser im Napf

Carl kam als Fundtier zu uns. Er wurde ca. 2024 geboren und ist der Inbegriff der perversen Zucht. Klein (1,08kg),  noch kleinere Ohren/ Augen und fehlende Schnauze… Wir können da nur mit dem Kopf schütteln. Hauptsache süß und verkäuflich. Was das für das Tier bedeutet, zählt nicht und die Pflicht zur Aufklärung vor dem Kauf gibt es nicht.

Die gute Nachricht: Carl ist jung und mit der richtigen Haltung kann auch ein solches Tier alt werden. Leider kam Carl unkastriert zu uns aber hatte typische Verletzungen, die unter Kaninchen auftreten, wenn es zu Rangeleien kommt. D.h. er war nicht immer allein. Das haben wir inzwischen korrigiert und ihn vergesellschaftet. In der Gruppe zeigte er sich zu Beginn eingeschüchtert und distanziert. Das hat sich inzwischen gelegt und schlägt in die andere Richtung. Carl ist angekommen und zwickt die anderen auch mal in die Hacken. Carl braucht souveräne Gegenspieler, die ihn auch mal in die Schranken weisen, denn ein Führungskaninchen ist er definitiv nicht – er pöbelt einfach gerne. Menschen gegenüber zeigt er sich sehr offen.

Das ideale Zuhause für Carl besteht aus mehreren Tieren, damit er sich zurückziehen aber auch die Nähe suchen kann. Er braucht mehrere Charaktere, da er noch viel lernen muss. Bei uns lebt er in Außenhaltung und ist auch, wann immer möglich, draußen im Gras. Die Menschen sollten sich gerne mit den Tieren beschäftigen aber müssen nicht besondere Vorsicht im Umgang walten lassen oder viel Beziehungsarbeit leisten. 

Falls Ihre Gruppe auf Carl gewartet hat, schicken Sie uns bitte eine Mail mit aussagekräftigen Bildern vom Gehege an kleintiere@tierschutzverein-freising.de.

Lenny

Hinweis: Alle unsere Tiere werden nur in artgerechte Haltung vermittelt. Das bedeutet bei Lenny

  • Paarhaltung
  • mindestens: Eine Gehegegröße von 6 qm (Tag und Nacht) -> idealerweise: mehr! 
  • artgerechte Ernährung (Blättriges, Äste, Blumen, Heu, wässriges/kohlenhydratarmes Gemüse) – kein Trofu, keine Salzlecksteine, keine Joghurtdrops, kein Getreide, kaum Wurzelgemüse (z.B. Karotte), wenig Obst
  • Wasser im Napf

Lenny kam als Fundtier zu uns. Er ist ca. 2024 geboren und war unkastriert. Das ist inzwischen korrigiert 🙂 Der dunkle Siam mit den auffälligen Augen ist zwar schüchtern aber dennoch aufgeschlossen und wir denken, dass eine Menge in ihm steckt. Er braucht nur einfach das richtige Zuhause.

Lenny lebt bei uns in Außenhaltung. Leider tut er sich schwer in einer Gruppe. Wir vermuten, dass er bisher allein gelebt hat und Kaninchenkommunikation erst lernen muss aber etwas langsam dabei ist 😉 Deswegen suchen wir für den Zwerg (1,38kg) explizit nur ein Partnertier, das ihn ans Pfötchen nimmt und ihm die Welt zeigt.

Das ideale Zuhause: neben Außenhaltung und einer Partnerin suchen wir Menschen, die sich gerne mit Lenny beschäftigen und ihm zeigen wollen, dass Menschen toll sein können. So wie er sich verhält, hat er bisher zum Glück keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gesammelt, nur zu wenig. Und es braucht einfach jemanden, der Lust hat dies zu ändern.

Falls Sie auf Lenny gewartet haben, schicken Sie uns bitte eine Mail mit aussagekräftigen Bildern vom Gehege an kleintiere@tierschutzverein-freising.de.

Karin und Kermit

Hinweis: Alle unsere Tiere werden nur in artgerechte Haltung vermittelt. Das bedeutet bei diesen beiden

  • mindestens: 3 Tiere (Karin) / Kermit Paarhaltung möglich
  • mindestens: Eine Gehegegröße von 7,2qm (Tag und Nacht) -> idealerweise: mehr! / Bzw. 6 in der Paarhaltung
  • artgerechte Ernährung (Blättriges, Äste, Blumen, Heu, wässriges/kohlenhydratarmes Gemüse) – kein Trofu, keine Salzlecksteine, keine Joghurtdrops, kein Getreide, kein Wurzelgemüse (z.B. Karotte), wenig Obst
  • Wasser im Napf

Karin (ganz links) und Kermit (ganz rechts) wurden 2020 geboren und kamen zu uns, weil ihre Halterin mit der aufhören wollte. Beide stammen aus der (Qual-)Zucht. Beide sind mittelalte sog. Widder. Typisch Widder waren beide nicht wirklich fit: Sie waren übergewichtig, hatten eine sog. Otitis media (Mittelohrentzündung) und eine retrograde Elongation (wobei das inzwischen fast alle Kaninchen haben). Zusätzlich dazu zeigte Karin Verhaltensauffälligkeiten (übersteigerte Aggressivität), was uns immer gleich hellhörig werden lässt. Der Tierarztcheck bestätigte unsere Vermutungen (Ohren, Zähne, Gebärmutter) und so starteten wir eine Rundumerneuerung der beiden. Karin ist ab sofort, Kermit ab Mitte Juli vermittlungsbereit.

Seit der OP ist Karin sehr viel entspannter und genießt ihr Leben. 1x/ Tag benötigen Kermit und sie ein Schmerzmittel, da die retrograde Elongation nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Aber damit kommen sie wunderbar klar und können wenigstens normal fressen. Kermit ist weniger zugänglich aber das gibt sich wieder. Das liegt v.a. daran, dass wir ihn aktuell 3x/Tag nerven müssen und das mag er einfach nicht. Beide sind widdertypisch eher ruhig im Verhalten aber genießen die Wiese trotzdem.

Das ideale Zuhause: Karin und Kermit waren ihr gesamtes Leben zusammen aber müssen nicht zusammen bleiben. Sie verstehen sich super aber Karin profitiert von einer größeren Gruppe, während es bei Kermit stark auf den Artgenossen ankommt. Souverän aber unaufdringlich, Jungtiere oder ruhige Gesellschaft würde gut klappen. Kermit ist eines der Tiere, für das wir uns aber auch eine Paarhaltung vorstellen können. Außenhaltung wäre ein Traum. Viel Beschäftigung brauchen die beiden nicht. Menschen sind nett aber die beiden machen auch ihr eigenes Ding – unabhängig von uns. Karin und Kermit sind einfach eine nette, angenehme, unauffällige Gesellschaft.

Falls Sie auf einen der beiden oder beide gewartet haben, schicken Sie uns bitte eine Mail mit aussagekräftigen Bildern vom Gehege an kleintiere@tierschutzverein-freising.de.

Elton

Hinweis: Alle unsere Tiere werden nur in artgerechte Haltung vermittelt. Das bedeutet bei Elton

  • mindestens: 3 Tiere
  • mindestens: Eine Gehegegröße von 7,2qm (Tag und Nacht) -> idealerweise: mehr!
  • artgerechte Ernährung (Blättriges, Äste, Blumen, Heu, wässriges/kohlenhydratarmes Gemüse) – kein Trofu, keine Salzlecksteine, keine Joghurtdrops, kein Getreide, nur wenig Wurzelgemüse (z.B. Karotte) oder Obst
  • Wasser im Napf

 

Elton (grau, 2ter v. l.) ist noch nicht lange bei uns und dennoch kennen wir ihn schon seit 2 Jahren, denn er war schon mal bei uns und durfte in ein wundervolles Zuhause ziehen. Leider ist seine letzte Partnerin inzwischen verstorben und die Halter haben sich schweren Herzens dazu entschieden, mit der Haltung aufzuhören.

Elton wurde 2022 geboren und kennt nur die Außenhaltung. Er lebte bisher nur mit einer Partnerin, hat sich bei uns aber zu einem echten Haremsführer entwickelt. Er liebt seine Mädels, wird von diesen auch sehr angehimmelt und hat die Kaninchen im Nachbargehege immer gut im Blick, damit da auch niemand auf falsche Gedanken kommt. Obwohl er ein Widder ist, ist Elton sehr wachsam und aktiv und charakterstark. Dennoch schließen wir Jungs als Artgenossen nicht aus, da das einfach Charaktersache ist und Elton ganz offen kommuniziert, ob er das Gegenüber gut findet oder nicht. Menschen gegenüber ist Elton neugierig, interessiert und kontaktfreudig. Natürlich ist Elton kastriert.

Elton ist ein wunderschönes Kaninchen aber ein Widder. Sie werden gezüchtet, weil sie süß und gut verkäuflich sind aber gehören zu den sog. Qualzuchten. Bei einer entsprechenden Haltung (und Elton hat die besten Voraussetzungen) können aber auch diese Tiere ein sehr hohes Alter erreichen.

Was wir uns wünschen: Elton braucht sein Außengehege und mind. 2 weitere Tiere. Er blüht in der Gruppe regelrecht auf! Er freut sich, wenn Menschen ins Gehege kommen und lässt sich dann auch gerne bespaßen, weshalb wir uns ein Zuhause wünschen, dass auch hin und wieder Zeit mit der Gruppe verbringt und das ein oder andere Basilikumblättchen anbietet 🙂 Falls Sie auf Elton gewartet haben, schicken Sie uns bitte eine Mail mit aussagekräftigen Bildern vom Gehege an kleintiere@tierschutzverein-freising.de.

Mario und Emilia

Hinweis: Alle unsere Tiere werden nur in artgerechte Haltung vermittelt. Das bedeutet bei diesen beiden

  • mindestens: 3 Tiere 
  • mindestens: Eine Gehegegröße von 7,2qm (Tag und Nacht) -> idealerweise: mehr! 
  • artgerechte Ernährung (Blättriges, Äste, Blumen, Heu, wässriges/kohlenhydratarmes Gemüse) – kein Trofu, keine Salzlecksteine, keine Joghurtdrops, kein Getreide, nur wenig Wurzelgemüse (z.B. Karotte) oder Obst
  • Wasser im Napf

Das Duo hat sich bei uns kennengelernt und sucht gemeinsam ein neues Zuhause. Alle 2 haben starke Charaktere, was das Paar so super interessant macht. Mario (hell, Löwenkopf) ist der jüngere. Der 1kg leichte Bub wurde 2025 geboren und kam zu uns, weil es mit seiner Gruppe nicht mehr gepasst hast. Als Jungspund glaubt er natürlich alles besser zu wissen und testet Grenzen aus, wo er nur kann. Mit seiner neuen erwachsenen und offensiven Gefährtin, hat er aber eine echte Erzieherin gefunden, mit der der Zwerg Abenteuer erlebt, die dem Kleinen aber auch zeigt, wie der Hase läuft. Und so wurde er ganz schnell sehr kleinlaut 🙂 Allerdings würden wir uns ein weiteres souveränes Tier wünschen, da es den beiden sehr gut tat.

Emilia haben wir aus dem Tierheim Garmisch übernommen und wissen leider nicht viel über sie. Sie wurde 01/24 geboren. Emilia ist ebenfalls super aufgeweckt und neugierig aber hat auch ihren Kopf.

Für die 2 suchen wir ein Zuhause in Außenhaltung mit viel Platz. Buddeln ist ihre große Leidenschaft und sollte entsprechend ausgelebt werden können und dürfen.

Falls Sie genau diese Gruppe gesucht haben, melden Sie sich bitte per Mail und mit aussagekräftigen Fotos vom Gehege an kleintiere@tierschutzverein-freising.de.

Yuki

Hinweis: Alle unsere Tiere werden nur in artgerechte Haltung vermittelt. Das bedeutet bei Yuki

  • mindestens: 3 Tiere 
  • mindestens: Eine Gehegegröße von 7,2qm (Tag und Nacht) -> idealerweise: mehr! 
  • artgerechte Ernährung (Blättriges, Äste, Blumen, Heu, wässriges/kohlenhydratarmes Gemüse) – kein Trofu, keine Salzlecksteine, keine Joghurtdrops, kein Getreide, kein Wurzelgemüse (z.B. Karotte), wenig Obst
  • Wasser im Napf

Unser Yuki ist unser ganz besonderes Kaninchen. Ob wir für ihn ein Zuhause finden? An sich ist Yuki Durchschnitt aber er macht die Probleme, die viele Kaninchen plagen, sichtbar und das schreckt ab…

Yuki ist lustig, er ist lebensfroh, er erkundet und er ist zugänglich. Er ist einfach toll! Aber Yuki ist ein Widder und somit eine Qualzucht. Er kam mit einer inzwischen behandelten Mittelohrentzündung, er hat Zahnschmerzen und er hatte eine EC Ausbruch.

  • Das Ohrenproblem, sowie die Zähne sind die Folge dieser Qualzucht. Aber weil diese Tiere süß und besser verkäuflich sind, werden sie weiter produziert. Interessenten aber nicht über die Konsequenzen aufgeklärt. Inzwischen gibt es zum Glück auch viele Tierärzte, die sich deutlich für ein Zuchtverbot aussprechen! Was bedeutet das aktuell für Yuki und sein künftiges Zuhause? Yuki sollte täglich ein Schmerzmedikament einnehmen. Auch ist ein regelmäßiger Check der Ohren durch einen KANINCHENKUNDIGEN Tierarzt anzuraten.
  • Außerdem gehört Yuki zu den EC positiven Kaninchen. Davon sind schätzungsweise 60% der Hauskaninchen betroffen aber nur bei einigen tritt es ein bzw. fällt es auf! Er hält seinen Kopf schief, weil die Welt so für ihn gerade steht. Wegen dieser Haltung wird die Erkrankung auch „Sternguckerkrankheit“ genannt. EC (Encephalitozoon cunicul) ist eine parasitäre Erkrankung des zentralen Nervensystems und kann unterschiedliche Ausprägungen haben. Yukis Kopfschiefhaltung ist die bekannteste Form. Was bedeutet das für Yukis Zuhause? EC kann ausbrechen, wenn die Tiere Stress haben und/oder das Immunsystem schwächelt. Vor planbaren Stresssituationen (zB OP, Vergesellschaftung) ist es anzuraten, dass man ihm einige Tage das Medikament „Panacur“ gibt. das hält diese Krankheit in Schach. Auch muss gesagt werden, dass EC ansteckend ist. Da aber, wie erwähnt 60% bereits infiziert sind, ist es wahrscheinlicher in einen EC pos Haushalt zu kommen, als in einen EC neg-Haushalt. Man kann eines seiner Tiere im Vorfeld testen lassen, dann weiß man Bescheid. EC kann (nicht muss) in Schüben verlaufen. Ob und wann er wieder einen Anfall hat ist absolut unvorhersagbar.

Es ist daher fraglich, ob wir für Yuki ein Zuhause finden. Es ist kein großer Aufwand aber die Bereitschaft für dieses Tier da zu sein, wenn es Hilfe benötigt, muss vorhanden sein. Sollte jemand Yuki aufnehmen, wird er aber ein wahnsinnig witziges Tier willkommen heißen dürfen. Yuki lebt in Außenhaltung und wir würden uns wünschen, dass das so bleibt.

Falls jemand Interesse an Yuki hat, freuen wir uns über eine Bewerbung mit aussagekräftigen Fotos an kleintiere@tierschutzverein-freising.de.

Umbra und Alma

Hinweis: Alle unsere Tiere werden nur in artgerechte Haltung vermittelt. Das bedeutet bei diesen beiden

  • 2 Tiere
  • mindestens: Eine Gehegegröße von 6qm (Tag und Nacht) -> idealerweise: mehr! 
  • artgerechte Ernährung (Blättriges, Äste, Blumen, Heu, wässriges/kohlenhydratarmes Gemüse) – kein Trofu, keine Salzlecksteine, keine Joghurtdrops, kein Getreide, kein Wurzelgemüse (z.B. Karotte), wenig Obst
  • Wasser im Napf



 

 

 

 

 

 

Alma und Umbra – die große Liebe. Vielleicht auch, weil beide es bisher nicht sehr schön hatten…

Eine kurze Vorbemerkung: Wer Alma und Umbra zu sich nimmt muss wissen, dass beide eine sog. retrograde Elongation haben. Dieses Zahnproblematik haben inzwischen fast alle Kaninchen. Bei den beiden ist es aber deutlich spürbar. Sie bekommen 1x/ Tag Schmerzmedikamente, was problemlos über das Futter gegeben werden kann. Die positive Folge: Beide reiben ihre Zähne perfekt ab, sodass kein Einschleifen o.ä. bisher nötig war!

Umbra: Umbra ist ein vermutlich 2023 geborenes Rex-Kaninchen, das bisher ein sehr einsames Leben fristen musste. Gekauft wurde er in Frankreich von einem Züchter und lebte dann von Artgenossen isoliert in einem Zuhause, in dem er als Kuscheltier endete. Aber dass er regelmäßig Beachtung fand, bezweifeln wir stark! Zum einen war er zu Beginn unterernährt und zum anderen hasste er jeglichen Kontakt mit Menschen. Umbra schrie vor Panik, wenn wir ihn anfassen mussten. Umbra kam ursprünglich als Fundkaninchen zu uns. 3 Tage nach seiner Ankunft meldeten sich seine Halter, dass sie ihr ach so geliebtes Kaninchen unglaublich vermissen würden. Auf unsere Fragen hin, ob es einen Beweis gebe, dass das Tier ihr Tier sei, bekamen wir schwammige Antworten. Ob unsere Vermutung stimme, dass das Tier einzeln gehalten werde, wurde bejaht. Auf unsere Frage, warum das so sei und ob ihnen bewusst wäre, dass das nicht erlaubt sei in Deutschland, kam nur „wir haben ihn in Frankreich gekauft“. Nach einer längeren Diskussion kamen wir überein, dass Umbra im Tierheim bleiben sollte. Doch das reicht noch nicht. Umbra wurde bisher komplett fehlernährt. Seine Verdauung: Eine reine Katastrophe. Umbra wurde bei uns kastriert, medizinisch versorgt und an artgerechte Nahrung gewöhnt. Dann stellten wir ihm Alma vor…

Alma, geb. 10/24, musste in ihrem jungen Leben schon mindestens 2mal Mama werden (das ist bekannt), weil man nicht kastrieren wollte, weil es egal war, weil es zu teuer war, weil man sich an süßen kleinen Kaninchen bereichern wollte – wir wissen es nicht. Leider ist Alma keine Seltenheit. Das ist Alltag sehr vieler Kaninchen, weil eine offizielle Zucht erst ab 100 Jungtieren pro Jahr pro Person beginnt – alles andere ist Hobby und darf von Hinz und Kunz betrieben werden. Die sehr junge Halterin (noch in Ausbildung), die sich bei uns meldete, hatte Alma und ihren Partner aus einer schlechten Haltung herausgekauft. Alma war bereits trächtig und hatte mehrere Welpen, die leider zu einem Teil verstarben, weil sie krank war. Die Halterin war überfordert und meldete sich zum Glück bei uns, ob wir ihr helfen könnten und so kamen Alma, ihr Partner und ihre 2 verbliebenen Söhne zu uns. Bis dahin lebten alle unkastriert und einzeln, hatten zu wenig Platz und ebenfalls konventionelles Trockenfutter, was ihre Verdauung und ihre Zähne ebenfalls stark schädigte.  Alma ist inzwischen kastriert, hat super abgenommen und ist zu einer wunderhübschen, neugierigen Kaninchendame geworden.

Die beiden haben sich gesucht und gefunden und wir freuen uns immens für sie! Sie leben in Außenhaltung und LIEBEN es. Sie rennen, sie springen, sie buddeln und tun einfach das, was glückliche Kaninchen tun. Und auch wenn Umbra mit Kälte mehr Probleme hat als andere Kaninchen, ist eine Außenhaltung auch im Winter problemlos möglich. Eine kuschelige, trockene und isolierte Schutzhütte, in die sich die beiden bei Bedarf zurückziehen können, fertig!

Das perfekte Zuhause: Für Alma und Umbra suchen wir ein verständnisvolles Zuhause mit viel Platz, da sie einfach ihren Abstand brauchen. Ihre Halter sollten ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen mitbringen und sich zwar gerne Zeit für ihre Tiere nehmen aber auch Grenzen akzeptieren können. In einem echten Zuhause werden die beiden sich nochmal positiv entwickeln aber wir können nie vorhersagen, wie es final aussehen wird. Auch müssen die Halter die Zahnthematik im Hinterkopf behalten und bereit sein regelmäßig Schmerzmedikamente zu geben, damit beide Tiere normal leben können.

Falls Sie Interesse an dem sehr liebevollen und sensiblen Paar haben, melden Sie sich gerne bei uns mit Ihrer Bewerbung (inklusive Fotos vom Gehege) per Mail an kleintiere@tierschutzverein-freising.de.