Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Tiere sind als Weihnachtsgeschenk ungeeignet >>>> 

Ein Tier sollte man sich nur ganz bewusst zulegen; als Überraschungsgeschenk zu Weihnachten ist es absolut ungeeignet.  Ein niedlicher Welpe oder ein kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend zwar oft für Begeisterung, aber was mit großer Freude beginnt, endet schnell im Tierheim, sobald sich die neuen Halter mit den tatsächlichen Ansprüchen des Tieres konfrontiert sehen.

Die Tierschützer empfehlen daher grundsätzlich, sich vor der Anschaffung intensiv mit der Tierart zu befassen. Aufgrund der oft hektischen Weihnachtszeit sollte man ein neues Heimtier aber in jedem Fall besser erst nach den Weihnachtstagen aufnehmen.
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Artenschutz: Unsere Insektenoase

Die Entwicklung von der Wiese bis zur Winterruhe

Der Anfang war eine Idee, dann eine umgebrochene Wiese, sehr sonnig, trocken und windg und dann die Feststellung, dass wir etwas früher im Jahr hätten starten müssen. Die Vorstellung war, die eine Hälfte mit guten Bienen- und Hummelfutterpflanzen aus dem Garten zu besiedeln. Und  die andere Hälfte mit schönen „Wilden“, die auch in dem einen oder anderen Garten noch ein Plätzchen finden könnten. Als Trachtpflanzen (gute Pollen und Nektarspender) für den „Gartenteil“ haben wir viele bekannte Kräuter von unseren eigenem Sämlingspflanzen gesetzt, wie Thymian, Lavendel, Salbei, Ysop, mehrjähriges Bohnenkraut und Oregano. Nächstes Jahr sollen sie noch durch einjährige Kräuter wie Borretsch, Fenchel und Dill ergänzt werden, damit auch eventuell eine Schwalbenschwanzraupe etwas zu futtern hat. Blühender Schnittlauch ist bei den fliegenden Gästen ebenfalls sehr beliebt und, wie wir leider feststellen mussten, auch die Wurzeln bei den reichlich vorhandenen Mäusen. Mit diesen zahlreich vorhandenen Bewohnern der Wiese, genauso wie mit den Hasen, die Johannisbeerenäste lieben, haben wir eine gewisse Lernkurve machen müssen.

Vorbereitung der Gartenseite
Erste Pflanzungen im April

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Sommerfest 2019 – Ein Jahr Tierheim Landkreis Freising

Das Sommerfest am Sonntag, den 21.07.2019, zum einjährigen Bestehen des Tierheim Landkreis Freising, fand im Tierheim in Mintraching/Neufahrn statt.

In ihren Eröffnungsreden haben der 2. Bürgermeister von Neufahrn Herr Hans Mayer es deutlich gemacht: der 10-jährige Kampf um das Tierheim haben sich gelohnt, aber es geht immer noch weiter.
Nach den vegetarischen/veganen Stärkungen vom Restaurant Lokitos in Dietersheim, veganem Gegrilltem und dem selbstgebackenen Nachtisch von der Kuchentheke konnten sich die Besucher bei Tierheimführungen selbst ein Bild von der Entwicklung des Tierheims machen, insbesondere von den Außengehegen, die inzwischen mit Hilfe einige Ehrenamtlicher bestens ausgestattet wurden.

Das ganze eingebunden in einem bunten Programm aus der Show der tierischen Haushaltshelfer und den mit viel Engagement gezeigten Einlagen der Dogdance-Truppe Soul Sisters.

Dazu informierten unsere zukünftigen Nachbarn, die Reptilienauffangstation München über den geplanten Neubau neben dem Tierheim und den Stand Baupläne, und gaben ihr umfangreiches Wissen über alle Arten von Reptilien und sonstigen artengeschützten Tieren die sie beherbergen an Interessierte weiter.

Die Pettrailer vom Tier-Such-Team e.V. erklärten, wie man das Entlaufen eines Hundes vermeiden kann und welche Hilfe sie mit ihren Suchhunden leisten können, wenn es doch mal passiert ist.

Abgerundet wurde das Programm mit einem Stand des Pfotenstüberls (Fachgeschäft für Tiernahrung- und Zubehör in Freising) und einem kleinen Flohmarkt für die Tiere, der beispielsweise selbstgemachte Leckerlis für Hunde und Wildbienen oder Hübsches und Nützliches für Frauchen und Herrchen anbot.

Wer sich noch ein wenig selbst betätigen wollte, der konnte seine ersten Schritte mit Jonglieren mit Diabolos versuchen.

Für die Kinder gab´s dann noch Kinderschminken.

Alles in Allem war es ein gut besuchtes und gelungenes Fest für Mensch und Tier.