Die Geschichte von Katerchen Falco

Es war einmal eine Kätzin, die hatte ein süßes Geheimnis: In ihrem Bauch regte sich etwas… Da sie kein Zuhause und keine liebevolle Familie hatte, musste die zierliche Kätzin ihre Jungen allein und unter den widrigsten Umständen auf die Welt bringen und versorgen. Sie war so stolz auf ihre Babies, unter denen auch das Katerchen Falco war, das zusammen mit seinen Geschwistern ab Tag 1 ums Überleben kämpfte. Doch weil die kleine Familie auf sich allein gestellt war, verlor Falco nach und nach seine Geschwisterchen und auch er hätte nicht mehr lange durchgegalten. Denn eine Katzenmama kann zwar vieles aber keine Krankheiten heilen.

Falcos Auge hatte sich böse infiziert und wäre ein Todesurteil gewesen. Glücklicherweise traf er aber auf eine gute Fee und sagte: „Liebe gute Fee, bitte hilf mir. Ich will nicht reich sein oder anders aussehen. Ich will nur leben und schaffe es nicht alleine! Wir Katzenkinder können noch nichts dafür. Mach bitte, dass dieses Lei endet.“ Die gute Fee hatte Mitleid mit dem kleinen Kerl und schenkte ihm eine Reihe von Menschen, die sich kümmerten. Falco wurde gesichert und ins Tierheim gebracht. Dort wurde er betüddelt, hatte es warm und bekam regelmäßig Futter. Falco dachte, er wäre im Himmel! Sogar der Arzt machte ihm wenig Angst, denn die gute Fee hatte ihm diese lieben Menschen geschenkt – sie wisse bestimmt, was sie tue. Der Tierarztbesuch ergab aber leider, dass das infizierte Auge nicht mehr zu retten war und entfernte es. Als Falco aus der Narkose erwachte, war er sich doch unsicher, ob das so eine gute Idee von der guten Fee war. Jetzt hatte er auch noch so ein komisches Ding um den Hals, das ihn einschränkte…

Aber nach wenigen Tagen fühlte Falco etwas, das er noch nie gefühlt hatte: Er war glücklich und zufrieden. Da waren keine Schmerzen mehr oder komisch riechender Eiter. Plötzlich war sein Fell glänzend und weich und er wusste ja gar nicht, wie stark man sein kann, wenn man gesund ist! Endlich konnte er das tun, was Lausejungs eben so tun und zu einem wunderschönen stattlichen Kater heranwachsen, der mit seinem Charme jeden um die Pfote wickelte und ein unglaublich tolles Zuhause erobert hat. Nach einiger Zeit besuchte ihn die gute Fee und merkte, dass Falco noch etwas bekümmerte. Sie fragte: „Was ist los kleines Katerchen?“ Falco maunzte leise: „Liebe gute Fee, ich bin dir so unendlich dankbar – ich bin der glücklichste Kater auf der Welt. Ich habe weder Angst, noch Schmerzen, noch ist mir kalt… ich schäme mich, dass ich traurig bin. Doch ich wollte dich fragen: Was ist mit all den anderen Katzenkindern? Geht es ihnen auch besser?“ Die Fee kraulte den Kater und sagte: „Meine Macht ist begrenzt. Es braucht mehrere gute Feen, um all das Leid aus der Welt zu schaffen. Aber die Menschen haben dafür gesorgt, dass du der letzte in deiner Familie bist, der dieses Leid ertragen musste – du wurdest kastriert.“ Das Katerchen dachte kurz darüber nach, nickte und kuschelte sich schnurrend an die Fee: „Vielen Dank gute Fee – der Anfang ist gemacht!“ Die gute Fee hat Falco nicht nur das Leben gerettet, sie hat ihm ein langes und wunderschönes Leben geschenkt und weiteres Leid verhindert, indem sie ihm Menschen an die Seite gestellt hat, die Verantwortung übernehmen.

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