Unser Beitrag zum Insektenschutz: „Insektenoase am Tierheim“

Die Entwicklung von der Wiese bis zur Winterruhe – 2019 und 2020

INFO: Bußgeldkatalog Insektenschutz

Der Anfang war eine Idee, dann eine umgebrochene Wiese, sehr sonnig, trocken und windg und dann die Feststellung, dass wir etwas früher im Jahr hätten starten müssen. Die Vorstellung war, die eine Hälfte mit guten Bienen- und Hummelfutterpflanzen aus dem Garten zu besiedeln. Und  die andere Hälfte mit schönen „Wilden“, die auch in dem einen oder anderen Garten noch ein Plätzchen finden könnten. Als Trachtpflanzen (gute Pollen und Nektarspender) für den „Gartenteil“ haben wir viele bekannte Kräuter von unseren eigenem Sämlingspflanzen gesetzt, wie Thymian, Lavendel, Salbei, Ysop, mehrjähriges Bohnenkraut und Oregano. Nächstes Jahr sollen sie noch durch einjährige Kräuter wie Borretsch, Fenchel und Dill ergänzt werden, damit auch eventuell eine Schwalbenschwanzraupe etwas zu futtern hat. Blühender Schnittlauch ist bei den fliegenden Gästen ebenfalls sehr beliebt und, wie wir leider feststellen mussten, auch die Wurzeln bei den reichlich vorhandenen Mäusen. Mit diesen zahlreich vorhandenen Bewohnern der Wiese, genauso wie mit den Hasen, die Johannisbeerenäste lieben, haben wir eine gewisse Lernkurve machen müssen.

Vorbereitung der Gartenseite
Erste Pflanzungen im April

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Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Tiere sind als Weihnachtsgeschenk ungeeignet.

Ein Tier sollte man sich nur ganz bewusst zulegen; als Überraschungsgeschenk zu Weihnachten ist es absolut ungeeignet.  Ein niedlicher Welpe oder ein kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend zwar oft für Begeisterung, aber was mit großer Freude beginnt, endet schnell im Tierheim, sobald sich die neuen Halter mit den tatsächlichen Ansprüchen des Tieres konfrontiert sehen.

Die Tierschützer empfehlen daher grundsätzlich, sich vor der Anschaffung intensiv mit der Tierart zu befassen. Aufgrund der oft hektischen Weihnachtszeit sollte man ein neues Heimtier aber in jedem Fall besser erst nach den Weihnachtstagen aufnehmen.
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Geschichte des Tierheimbaus

Liebe Tierfreunde und Freunde des Tierschutzvereins Freising e.V.,

wir haben die bisherige Geschichte unseres Tierheimbaus von 2009-2022 in einer 3-teiligen Abhandlung zusammengestellt, um erstmal einen Überblick über das Projekt „Tierheimbau im Landkreis Freising“ zu schaffen, aber auch in der Hoffnung, dass uns die Bürger und Bürgerinnen des Landkreises Freising auch in der Zukunft beim Weiterbau finanziell zu unterstützen werden. Die drei Teile der Abhandlung sind bisher schon in den lokalen Anzeigern der Gemeinden rund ums Tierheim veröffentlicht worden (Neufahrner Echo, Echinger Echo, Mooskurier). Wir bedanken uns in diesem Zusammenhang für die Unterstützung des Journalisten Heinz Geiger.

Das ganze Projekt „Tierheimbau im Landkreis Freising“ dauert vom Beginn der Grundstückssuche bis heute schon 14 Jahre und wird auch noch einige Jahre weiter dauern, weil es davon abhängig ist, wie viele private finanzielle Mittel wir für diesen Zweck durch Geldspenden, Sponsorengelder, Erbschaften oder Vermächtnisse zur Verfügung haben. Tierschutzvereine sind grundsätzlich ausschließlich spendenfinanziert.

Momentan haben wir gerade die letzten Gebäude der mit Baugenehmigung aus 2016 genehmigten Bauteile (Quarantänestation, weitere 4 Hundezwinger) sowie weitere vier Hundeausläufe für große Hunde fertiggestellt. Dieser Weiterbau wurde durch eine größere Erbschaft im Jahr 2021 ermöglicht. Danach müssen wir jetzt wieder abwarten, ob und wann uns wieder weitere Gelder von privater Seite zur Verfügung gestellt werden um weiterbauen zu können.

Noch zu bauen bleiben im Moment ein weiteres Betriebsgebäude (Baugenehmigung seit 2017), eine Polizei-Quarantäne für die Anlieferung der aufgefundenen oder beschlagnahmten Tiere durch die Polizei (zurzeit in Containerbauweise errichtet), und eine Tierpflegerwohnung sowie ein Kleintierhaus.

Das Wichtigste ist aber, unsere Außenstelle Kleintierhaus, die sich momentan in Freising befindet, die wir aber auf das Tierheimgelände nach Neufahrn-Mintraching umsiedeln müssen.

 

Als  1. Vorsitzender des Vereins möchte ich mich an dieser Stelle bei allen bisherigen privaten Spendern und Sponsoren herzlich bedanken.

Joseph Popp

 

Projekt „Tierheimbau im Landkreis Freising 2009-2022

Neufahrner Echo Teil 1 Tierheimbau 2022 -Seite 28         

 

Neufahrner Echo Teil 2 Tierheimbau 2022 – Seite 26

 

Mooskurier Teil 3 Tierheimbau _2022  Seite 20

 

Änderung der Öffnungszeiten

Das Tierheim ist dauerhaft für Besucher nur noch bei vorheriger telefonischer Anmeldung geöffnet. Für die Aufnahme von Notfällen, für ständige Gassigeher und ehrenamtlich Beschäftigte ist das Tierheim weiterhin auch ohne vorherige Anmeldung geöffnet.

Die Maßnahme erfolgt im Wesentlichen zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit Corona- oder Grippeviren. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die Tierheimleitung

Fremde Katze -Zugelaufene Katzen dürfen nicht einfach behalten werden

Da es oft vorkommt, dass Freigänger mehrere regelmäßige „Anlaufstellen“ haben und es sich dort sogar mehrere Tage „gemütlich“ machen oder Spaziergängern folgen, kommt es auch fast genauso oft zu Streitigkeiten zwischen den Eigentümern dieser Katzen und den Menschen, die irrtümlich davon ausgehen, dass die Katze herrenlos sei und es nun „ihre Katze“ sei. Doch wie ist hier die rechtliche Lage? Darf man das Tier behalten? Kann man anderen verbieten, die Katze zu füttern oder aufzunehmen? Muss man den Fund melden? Die für TASSO tätige Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries hat im Alltag häufig mit diesen Streitigkeiten zu tun. Sie hat die wichtigsten Punkte im Folgenden zusammengefasst.

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Umgang mit fremden Katzen Eingreifen oder nicht?

Katzen haben ihren eigenen Kopf. Das betrifft besonders die Samtpfoten, die Freigang genießen dürfen. Am liebsten entscheiden sie selbst, wann sie das Haus verlassen, wann sie zurückkehren und welche Routen sie auf ihren Streifzügen einschlagen. Genau das kann aber manchmal kritisch werden. Und zwar dann, wenn eine Katze sich dauerhaft in einem anderen Garten einquartiert. Oder sich mit anderen Menschen „anfreundet“.
Einige freilaufende Katze drängen sich Spaziergängern regelrecht auf. Sie lieben es, sich streicheln zu lassen und suchen den Kontakt. Wieder andere sind scheu und verstecken sich. Oft werden die Menschen aus Tierliebe aufmerksam.

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Baby erwartet – Wie passen Tiere und Kinder zusammen?

Irgendwann wünscht sich fast jedes Kind ein Haustier. Dann informieren sich Familien, welcher Vierbeiner gut zu ihnen passen könnte. Anders sieht das jedoch aus, wenn zuerst das Tier in der Familie lebt und dann ein Kind erwartet wird. Für einige unserer Leser dürfte die Reihenfolge zutreffen, schließlich sind die meisten von ihnen Tierhalter. Doch wie soll das eigentlich laufen mit Baby und Tier? Passt das überhaupt zusammen? Die Antwort ist für uns ein klares „Ja.“ Und zwar dann, wenn die verantwortungsvollen Tierhalter und werdenden Eltern bereit sind, beides möglich zu machen und einige Grundsätze beachten.
Dennoch kommen – häufig auch von Außenstehenden – skeptische und verunsichernde Fragen:

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Kastration von Katzen

In Deutschland leben rund zwei Millionen Katzen auf der Straße – immer auf der Suche nach Futter; sie sind ausgemergelt, schwach und krank. Viele gehen qualvoll zu Grunde, verhungern oder erfrieren. Ursache dieses Tierleids sind auch unkastrierte Hauskatzen: Nur wenige Menschen lassen ihre Katze kastrieren; so zeugen Freigänger weiter Nachwuchs mit Streunern, und die Streunerkatzen vermehren sich immer weiter.

Die Zahl der Nachkommen von nur einer Katze steigt so nach nur vier Jahren in die Tausende!

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Presse 2019

Igelschutz

Igelfreundlicher Garten.

Tagsüber verstecken sich Igel im Herbst in Kompost- oder Reisighaufen, einer Böschung oder einer Hecke. Sie verlassen das Versteck nur zwischen Dämmerungsbeginn und Morgengrauen, um auf Nahrungssuche zu gehen.
Lassen Sie daher aufgehäufte Gartenabfälle liegen. Sie sind oft ein ideales Winterquartier für die Tiere. Setzen Sie Gartengeräte nur vorsichtig ein. Vor allem die in den letzten Jahren immer beliebter gewordenen Laubsauger und -bläser können zu einer Gefahr für Igel werden: Kleinere Igel können eingesaugt und getötet werden. Außerdem entfernen die Geräte nicht nur Laub, sondern auch Insekten, Würmer und Weichtiere, die dem Igel als Nahrung dienen.

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Katzenelend

Jedes Jahr Ende Februar werden wieder unzählige Katzen, ob privat versorgte herrenlose Straßenkatzen oder vielfach auch Bauernhofkatzen trächtig und spätestens im April / Mai kommen überall im Landkreis Katzenbabies zur Welt. Jedem aktiven Tierschützer graut es vor dem Frühjahr / Sommer, denn die Schwemme wird nicht kleiner, im Gegenteil. Bald kommen sie wieder zuhauf, die Anrufe, „hier liegen kleine Katzen herum, Weiterlesen